Seminartag der M10a und M10b am 19.01.2012 im Dokumentationszentrum Nürnberg

Gegen den Nationalsozialismus: Die Menschenrechte


Weltweit lösten die Verbrechen des Nationalsozialismus Entsetzen aus. Eine weltweite Antwort darauf wollte schon 1948 die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" geben. Mit ihr wurden neue moralische, politische und rechtliche Grundlagen für staatliches Handeln formuliert, die im Studienforum gemeinsam erarbeitet werden. Mit den Menschenrechtspakten haben erstmals in der Geschichte auch einzelne Menschen weltweit anerkannte Rechte. Regierungen können ihre Bürger nicht mehr behandeln, wie es ihnen gefällt. Wie wir aber wissen, ist es damit nicht getan. Daher müssen wir auch der Frage nachgehen, in wie weit die Hoffnungen von damals sich erfüllt und welche Bedeutung die Menschenrechte für die Politik heute haben.
(Originaltext Dokuzentrum)

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Am 19.01.2012 hatten wir die Gelegenheit, einen Seminartag im Dokuzentrum in Nürnberg zum Thema “Menschenrechte“ durchzuführen. Dieses Thema hatten wir ...

 

Seminartag der M10a und M10b am 19.01.2012 im Dokumentationszentrum Nürnberg

Gegen den Nationalsozialismus: Die Menschenrechte


Weltweit lösten die Verbrechen des Nationalsozialismus Entsetzen aus. Eine weltweite Antwort darauf wollte schon 1948 die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" geben. Mit ihr wurden neue moralische, politische und rechtliche Grundlagen für staatliches Handeln formuliert, die im Studienforum gemeinsam erarbeitet werden. Mit den Menschenrechtspakten haben erstmals in der Geschichte auch einzelne Menschen weltweit anerkannte Rechte. Regierungen können ihre Bürger nicht mehr behandeln, wie es ihnen gefällt. Wie wir aber wissen, ist es damit nicht getan. Daher müssen wir auch der Frage nachgehen, in wie weit die Hoffnungen von damals sich erfüllt und welche Bedeutung die Menschenrechte für die Politik heute haben.
(Originaltext Dokuzentrum)

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Am 19.01.2012 hatten wir die Gelegenheit, einen Seminartag im Dokuzentrum in Nürnberg zum Thema “Menschenrechte“ durchzuführen. Dieses Thema hatten wir uns vorher aus einer Auswahl von drei Themen ausgewählt.
Kurz vor 09.00 Uhr war Treffpunkt am rechten Bahnhof. Bereits auf der Fahrt nach Nürnberg kam es zu den ersten „Können wir noch zum Mac?“ – Anfragen, die v.a. Herrn Schütz sichtlich nervten. Leider mussten wir uns sputen, um die Straßenbahn zu erreichen. Kurz vor 10.00 Uhr, bei strömenden Regen, erreichten wir den imposanten Steinbau am Dutzendteich. In der ersten Stunde hatten wir Gelegenheit, die Dauerausstellung zu durchlaufen, und mit Hilfe (?) eines Fragebogens konnten wir uns gezielt auf einige Ausstellungsteile konzentrieren. Kurz vor 12.00 Uhr begrüßten uns dann unsere Seminarleiter, die die 2 Klassen in zwei Seminarräume in den obersten Stock führten.
Zu Beginn stellten sie uns das Programm vor. Kurz sprachen wir noch über unsere Eindrücke und Erkenntnisse der Ausstellung, dann hieß es auch schon „in die Gruppen“. Wir sollten herausfinden, wie in der NS-Zeit gegen die Menschen-/Grundrechte verstoßen wurde. Eigentlich eine ganz dankbare Aufgabe, dachten sich einige. Dass es aber doch nicht so leicht war, Menschenrechtsverletzungen von „normalen“ Straftaten zu unterscheiden, darauf wurden wir von Michaela und Rolf (unseren Guides) schnell hingewiesen. Wir stellten unsere Ergebnisse vor, diskutierten kurz darüber und durften dann die erste, wohlverdiente Pause genießen.
doku02Danach folgte ein etwas trockener Part, denn Michaela – eine Politologin – brachte uns die Menschenrechte etwas näher. Mit großem Einsatz und uns stets aufweckend aus einem leichten Mittagsschlummer, machte sie uns deutlich, dass die Menschenrechte miteinander verflochten sind und kaum eines weniger wichtig ist als ein anderes.
Es folgte eine weitere Gruppenarbeitsphase, die mit folgender Fragestellung begann: „Stellt euch vor, ihr müsst den Dutzendteich mit einem Ballon überqueren. Ihr seid zu sechst, jeder wählt vor dem Start ein Menschenrecht aus. Aber da sechs Rechte zu schwer sind, könnt ihr nur drei mitnehmen! Einigt euch auf diese drei!“
Wiederum in Gruppen diskutierten wir und kamen schlussendlich zu einem Ergebnis, das wir redegewandt und gut argumentierend vortrugen und auch an Stellwänden präsentierten. Kurz vor 15.30 Uhr bedankten sich Tina und Stephan bei Michaela und Rolf und beendeten somit den Seminartag. Insgesamt war es ein recht interessanter Tag, bei dem viele etwas Neues gelernt haben.
Die Bilder sprechen für sich!

 


doku03PS: Ein kurzer Mac-Besuch war auch noch drin!