Die M8 hatte in der letzten Zeit des öfteren Besuch von Fachleuten. Den Anfang machte Herr Adelmann von der AOK im April, der den Schülern Wissenswertes über das Thema Rauchen näher brachte. Der Vortrag hieß „Nichts als blauer Dunst?! Oder doch „ Einstieg in die Sucht?“. Nach den gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes folgte eine kleine Geschichte des Tabakkonsums. Dort erfuhren wir, dass bereits 500/600 v. Chr.

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bei den Mayas Tabak konsumiert wurde.  Ab Mitte des 19. Jahrhunderts dann wurde die Zigarette in Massenproduktion gefertigt. ...

Die M8 hatte in der letzten Zeit des öfteren Besuch von Fachleuten. Den Anfang machte Herr Adelmann von der AOK im April, der den Schülern Wissenswertes über das Thema Rauchen näher brachte. Der Vortrag hieß „Nichts als blauer Dunst?! Oder doch „ Einstieg in die Sucht?“. Nach den gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes folgte eine kleine Geschichte des Tabakkonsums. Dort erfuhren wir, dass bereits 500/600 v. Chr.

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bei den Mayas Tabak konsumiert wurde.  Ab Mitte des 19. Jahrhunderts dann wurde die Zigarette in Massenproduktion gefertigt.Anschließend erklärte Herr Adelmann noch die Wirkungen der Schadstoffe Nikotin, Kohlenmonoxid und Teer. Interessant war, dass in einer Zigarette bis zu 4000 chemische Substanzen enthalten sein können. Neben den harten Fakten, erhielten wir auch Informationen über die Gründe, warum Jugendliche zu Rauchen beginnen und warum es sehr schwer ist, aufzuhören. Herr Adelmann endete seinen interessanten Vortrag mit einem Zitat von Mark Twain:
„Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht, ich habe es schon hundertmal geschafft!“

Anknüpfend an den Vortrag zum Thema Rauchen, besuchte uns Herr Bernhardt von der Kriminalpolizei Schwabach, um uns über das Thema Drogen zu informieren. Nach seiner Vorstellung fragte er uns ganz provokativ: „Welche Drogen nimmst du?“

Anschließend erfuhren wir, dass man von einer Droge spricht, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Sie muss einen Rausch erzeugen, sie kann evtl. bis zum Tode führen und sie macht süchtig.Die Anfangsfrage wandelte sich dann in Folgende: „Mit was wirst DU zuerst konfrontiert werden?“ Da waren wir uns alle einig: Alkohol und Rauchdrogen!!
Danach erklärte Herr Bernhard noch, was es mit einer „Bong“ auf sich hat und was die einzelnen Drogen überhaupt sind.

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Wir erhielten Informationen über Research Chemicals, Cannabis und Crystal Meth. Über die Folgen bei einer Anzeige, über physische und psychische Folgend und die Wirkungsweisen. Sehr anschaulich erläuterte Herr Bernhard den Weg in die Sucht anhand von BOB.

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Insgesamt ein gelungener, kurzweiliger und sehr informativer Vortrag, der uns nicht den erhobenen Zeigefinger zeigte, sondern uns zum Nachdenken brachte.

Der letzte Besuch war ganz anderer Art. Die Klassen M8 und M7 durften die Gruppe ithemba aus Südafrika begrüßen. Dies sind junge Leute, die momentan acht Monate durch Deutschland reisen, um mit Liedern, Sketchen, Anspielen und Workshops von ihrem Leben erzählen und von ihrem Glauben.

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Nach einem tollen Anfangstanz und der Begrüßung ging es direkt los. Wir sollten alle aufstehen und einfach nachmachen, was uns vorgemacht wird. Wir sprachen nach und machten alle dieselben Bewegungen, ab da war das Eis gebrochen. Anschließend führte uns die Gruppe ein pantomimisches Theaterstück vor, in dem es um Gruppenzwang ging. Ein Mädchen wollte unbedingt zu einer Gruppe gehören und veränderte sich deswegen – äußerlich und innerlich. Als sie vom Gruppenboss schwanger wird, wird sie verstoßen.

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Nach dem Spiel ging es dann in zwei Workshops mit dem Thema Gruppenzwang, Freiheit und Mobbing. Gott sei Dank war für beide Gruppen jeweils ein Übersetzer da, sonst wäre es doch etwas schwierig geworden.

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Nachdem wir alle fleißig gearbeitet haben und unsere Ergebnisse vorgestellt haben, machten wir noch ein Spiel.
Insgesamt eine tolle Erfahrung und zwei „lehrreiche“ Stunden.

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