KZ Flossenbürg 1

Am Mittwoch, den 29.03.2017 machten wir uns um 09.00 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Flossenbürg, um dort das KZ zu besuchen. Das KZ Flossenbürg war das Hauptlager, zu dem die Außenstelle in Hersbruck gehörte. Außer unserer Klasse, der M9b, fuhren auch noch die Klassen M9a, 9a und 9b mit.

 Als wir in Flossenbürg eintrafen, bekamen wir in Gruppen eine Führung über das ganze Gelände und durch die Ausstellungsräume. Durch Vorkenntnisse aus dem GSE- und Religionsunterricht konnten wir die Fragen unserer Gruppenleiterin sehr gut beantworten. Wir sahen viele Bilder, eine originale Häftlingskleidung, die ehemalige Kommandatur (die heute den Eingang darstellt), das ehemalige Krematorium, die ehemaligen Duschräume, den Hinrichtungsort von Dietrich Bonhoeffer und vieles mehr. Ursprünglich war das KZ für 3500 Menschen gedacht, die Höchstzahlen stiegen jedoch auf 15000 Menschen.

Als die Führung zu Ende war, bedankten wir uns bei unserer Gruppenleiterin für die Führung, die sehr interessant, aber auch bedrückend war, und die viele zum Nachdenken angeregt hat. Anschließend durften wir uns im gegenüberliegenden Supermarkt etwas zu essen kaufen und machten uns danach wieder auf den Weg zurück nach Hersbruck, wo uns eine weitere Führung erwartete, bei der wir das erst im letzten Jahr neu gestaltete Dokumentationszentrum kennenlernten.

KZ Flossenbürg 2

Als wir in Hersbruck ankamen, erhielten wir in den Gruppen eine weitere Führung, diesmal ging es über das KZ in Hersbruck. Bei der Führung gab es drei Stationen, den Gedenkstein am Finanzamt, den Kubus und die Skulptur „ohne Namen“ von Vittore Bocchetta, an denen uns die jeweiligen Ereig-nisse erzählt wurden. 

Wir konnten an diesem Tag viele spannende und interessante, jedoch zugleich grausame Eindrücke sammeln.

Anna-Lena Gerhardt, M9b