Erfahrungsfeld 3

Vom 1. Mai bis Mitte September riecht es auf der Wöhrder Wiese wieder nach selbstgebackenem Brot von der Backstation, es plätschert die Pegnitz, der Barfußpfad kneift die Füße, die Hängebrücke klappert beim Drüberrennen und der Gleichgewichtssinn kommt im Verrückten Haus buchstäblich aus dem Tritt. 

Alle Sinne werden auf dem Erfahrungsfeld an rund 100 Erlebnisstationen gefordert und gefördert. Ganz nebenbei geht man dabei erstaunlichen Naturphänomenen auf den Grund. Und all das interaktiv, von geschultem Personal pädagogisch betreut, direkt an der Pegnitz im Grünen und doch mitten in der Stadt, unweit des Hauptbahnhof Nürnberg.

Mia: Das Pedalo hat mir ganz besonders gut gefallen. Es hatte unten zwei braune Pedale, die sich drehen, wenn man drauftritt. Oben waren zwei kurze Seile, an denen ich mich festhalten konnte. Das Rückwärtsfahren war ganz schön schwer. Ich hatte Probleme mit meinem Gleichgewichtssinn.

Merihdon: Ich fand die „Riechstation“ super. An einer Stellwand waren Behälter befestigt, in denen sich Watte, die mit verschiedenen Düften getränkt war, befand. Ich musste diese erraten, das war nicht immer einfach. Manches hat ganz schön gestunken.


Phillip: Meine Freunde und ich stellten uns auf eine große Holzdrehscheibe. Als wir drauf waren, hat es ganz schön gewackelt. Wir sind dann alle in eine Richtung gerannt und dann stehengeblieben. Die Scheibe hat sich wahnsinnig schnell gedreht und wir sind fast hingefallen.


Ilker: Meine Lieblingsstation hieß „Verknüpfungen“. Die Station befand sich in einem weißen Zelt, es gab dort als Hocker gut bearbeitete Holzpflöcke. Wir lernen Fadenspiele, z.B. den „Hexenbesen“ oder den „Fallschirm“. Diese Spiele werden in vielen Ländern der Erde gespielt. Ich fand das cool.

Erfahrungsfeld 2


Felix und Marek: Wir waren im Zelt, in dem wir zuerst Mehl herstellen und dann Brot backen konnten. Wir mahlten mit einem kleinen Stein Weizenkörner, indem wir den Stein kreisförmig auf dem Tisch hin- und herbewegten. Das entstandene Mehl wurde dann mit Salz und Wasser vermischt und zu einem flachen Fladen geformt. Das legten wir auf ein Blech und backten es über einem offenen Feuer. Das Fladenbrot hat super geschmeckt.


Salinda, Mike und Sarah: Wir waren in der „Camera obscura“. Das war ein blauer Holzwohnwagen ohne Fenster. Oben in der Eingangstür war ein Loch mit einem kleinen Spiegel und innen befanden sich zwei Sitzbänke und eine Leinwand. Wir mussten die Türe schließen und fünf Minuten im Dunkeln warten. Auf einmal erschienen auf der Leinwand die Leute, die vor dem Wohnwagen waren auf dem Kopf stehend. „Mir gefiel diese Station am besten, weil ich es einfach cool fand, alles umgedreht zu sehen, ohne mich verrenken zu müssen „ ( Sarah).

Erfahrungsfeld 1

Hakki , Vivien und Fabian : Wir waren im „umge-drehten Haus“. Es war schief und innen so verdreht, dass wir hingefallen sind. Es war fast unmöglich, das Gleichgewicht zu halten. Wenn man in das Haus hineingeht, sieht man eine Wand hinter der Wand, die bergab geht und zwar richtig steil. Man muss alle seine Sinne einsetzen um herauszufinden, wohin man gehen muss ( Eno).


Lukas: Mir gefiel die Station „Hören durch Rohre“. Es gab eine Halterung, da waren verschiedene Rohre festgeschraubt. Ich hielt mein Ohr daran und hörte jedes Mal etwas anderes.


Richter: Wir besuchten zuerst das Dunkel Café. Es befindet sich in einem Turm. Im Eingangsbereich mussten wir alle Taschen abgeben, dann ging es im Gänsemarsch die Treppe hinauf und in einen stockdunklen Gang. Wir konnten überhaupt nichts sehen und legten die linke Hand auf die Schulter des Vordermannes. Ein Blinder führte uns in einen Raum und führte uns zu einem Barhocker an eine Theke. Keiner sah auch nur einen Lichtstrahl, das war für einige beängstigend. Ich fand es cool. Wir bestellten dann Getränke und bezahlten die auch und alles im Blindflug. Es hat super geklappt und wir konnten uns ein bisschen vorstellen, wie es ist blind zu sein.


Jessica, Paula, Tyler, Sahan, Nici, Luca, Thomas und Stefan: Wir fanden die Stationen toll und freuen uns schon darauf, das „Erfahrungsfeld der Sinne“ auch im nächsten Jahr wieder zu besuchen.

Klasse 6a