Obwohl das Programm so vielseitig wie selten war, schrumpfte die Anzahl der insgesamt 36 M10-SchülerInnen in den letzten Tagen vor Berlin immer weiter. Da sogar am Abfahrtstag, dem 13.07. noch ein Schüler krankheitsbedingt absagen musste, waren es zuletzt nur 31 TeilnehmerInnen + drei Begleitpersonen, die sich voller Elan um 08.00 Uhr am Bus der Firma aus Werntal versammelten. Nach einer staufreien Fahrt kamen wir gegen 14.30 Uhr in Berlin und konnten gleich unsere Zimmer im Kollo77 beziehen, einer Schülerunterkunft im Berliner Stadtteil Wedding. Am Abend ging es dann gleich auf den „Alex“, dem höchsten Fernsehturm Deutschlands.

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Oh weh, am nächsten Tag stand die geführte Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad an. Um 10.00 Uhr gings los, und prompt um 10.00 Uhr begann es zu regnen – und es sollte die 3 Stunden nicht aufhören! 

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Unglücklicherweise stürzte Frau Schmidt auch noch auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster und musste ärztlich versorgt werden. Befund: Absplitterungen im rechten Ellenbogengelenk.

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Frau Fankhänel und Herr Schütz hatten ein Einsehen, es ging zurück in die Unterkunft, duschen und Kleidung wechseln stand an, bevor wir wieder aufbrachen, um zu Madame Tussaud zu fahren.

Am nächsten Tag hatte der Regen aufgehört, mittags besuchten wir einen Bunker aus dem II. Weltkrieg, der auch danach noch sechzehn Jahre als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge diente. Nachmittags ging es in den Bundestag, was den einen oder anderen an die Grenze der völligen Ermattung brachte.

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(„Und Sie in der Mitte, haben Sie Ihre Lehrer so fertig gemacht, dass Sie bei meinem unterhaltsamen Vortrag trotzdem einschlafen?“ 
Am Donnerstag gings schon früh los, schönes Wetter, wenig Touristen – die East Side Gallery stand auf dem Programm, Die 1,5 km entlang bis zur Oberbaumbrücke beeindruckten doch ob der Aussagekraft der Graffitis.

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Zusammen mit geschätzten „10000“ Kindern (erster Ferientag in Berlin, Tag des Kindes) konnten wir uns dann über Mittag den Berliner Zoo anschauen.

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Und wer sich noch nichts gekauft hatte oder noch ein Mitbringsel suchte, hatte am Nachmittag noch die eine oder andere Stunde, um die letzten Euros in „The Mall“ loszuwerden. Abends teilten wir uns, einige wenige gingen ins Kino, die anderen besuchten „Ich war noch niemals in New York“ und die „Blue Man Group“.

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Am Freitag ging es dann wieder heimwärts, von 25° in Berlin zu 37° bei der Ankunft in Hersbruck. Einige hatten dringenden Schlafbedarf, der durch die Busfahrt nicht vollständig befriedigt wurde, aber es lockte ja auch noch das Sommerfest! ….